Zuschreibungen, Missverständnisse. Überlegungen zu „Kunst und Gewalt“.

In funktional differenzierten Gesellschaften delegitimieren Zuschreibungen von Gewalt ein Verhalten ebenso wie die Person, der es zugeschrieben wird. Wer gewalttätig wird, kann nicht „im Recht“ sein (es sei denn, sie oder er handelt in der Rolle einer oder eines Exekutiven des Rechts selbst). Der Delegitimierung lässt sich (vorläufig) über diese Rolle (Monopolisierung von Gewalt beim Staat), der Personalisierung neben dem Verweis auf die Rolle auch über den Verweis auf eine Struktur („strukturelle Gewalt“) entkommen. Der… Weiterlesen